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3.-10.09.2017 - Emder Schüler in Israel - siehe in: Exkursionen 2017

Eine Reise nach Lodz Projekt mit BBS II Emden, www.emden-lodz.de

Stolpersteine auf der Homepage der Stadt Emden, www.emden.de                                 

Letzte Änderung
December 30. 2017 11:52:43
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BBS II und Max mit 15 Roll-Ups nach Lodz

Ab Januar 2018 Ausstellung „Reise ohne Wiederkehr“ in Polen.


Schüler und Lehrer vor einem Roll-Up in polnischer Sprache zur Ausstellung „Reise ohne Wiederkehr“.
Von links: Janik Hinrichs, Dr. Rolf Uphoff, Focko Kleingarn, Elena Gadow, Folkert Heikens, Mattis
Groening, Jan-Niklas Bedenski und Gero Conring.

Im Oktober 2016 entwarfen der Historiker Christian Röben, Dr. Rolf Uphoff vom Stadtarchiv Emden
und SchülerInnen der BBS II Emden eine Ausstellung mit dem Titel „Reise ohne Wiederkehr – Wege
in das Grauen“, die im Foyer der Volkshochschule Emden gezeigt wurde. Die Geschichte der
Deportation der letzten jüdischen Ostfriesen aus Aurich, Emden und Norden nach Litzmannstadt
wurde im vergangenen Jahr auf fünfzehn Tafeln präsentiert. Neben der Deportation nach Litzmannstadt
(Łōdż) wird in der Ausstellung das Leben im Ghettto, das „Greisenheim der Ältesten der Juden in Lodz“,
die Ermordung in Kulmhof und das Austauschprojekt Emden-Lodz thematisiert. Ein Segment beschäftigt
sich mit dem Schulprojekt, welches seit 2012 jährlich in Deutschland und Polen stattfindet.
Die von Ewa Glubinska ins Polnische übertragene Ausstellung ist als „Basisausstellung“ gedacht,
die in den nächsten Jahren mit neuen Erkenntnissen und Projekterfahrungen ergänzt wird.
Die Roll-Ups sollen in Polen an verschiedenen Schulen und in Archiven gezeigt werden.
Der erste Ausstellungsblock wird im Polytechnischen Lyzeum Lodz laufen, anschließend folgt
das Gymnasium Johannes Paul II in Ozorkow, nördlich von Lodz. Zehn SchülerInnen der BBS II Emden
werden von ihren Lehrern Folkert Heikens und Gero Conring nach Lodz begleitet.
Zehn SchülerInnen vom Max-Windmüller-Gymnasium Emden mit den Lehrern Andreas Makus
und Martin Stenke fahren nach Ozorkow.

Emder Zeitung vom 23.12.2017