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Die Aufarbeitung der Exodus-Geschichte geht weiter!


Die Emder Exodus-Juden lassen sich vor dem Grabstein von Moshe Kiperwas fotografieren. Die Aufnahme wurde
wahrscheinlich vor Auflösung des Camps in der Auricher Straße in Emden als Erinnerungsfoto aufgenommen.


Das Foto mit der Gruppenaufnahme auf dem jüdischen Friedhof in Emden erhielt Gesine Janssen,
Vorstandsmitglied der Max-Windmüller-Gesellschaft, vor Kurzem vom Palmach-Museum in Tel Aviv/Israel.
Es zeigt eine Gruppe Emder Exodus-Juden am Grabstein von Moshe Kyperwas, der am 19. Dezember
1947 in Emden an Hirnhautentzündung gestorben ist. Moshe war seinerzeit erst sechzehn Jahre alt.
Er stammt aus Rumänien, hatte den Holocaust überlebt, aber in das ersehnte Israel nicht mehr
einreisen können. Der Grabstein auf dem jüdischen Friedhof in der Bollwerkstraße in Emden befindet
sich ganz in der Nähe der drei großen Gedenkstelen.


                                                          Emder Zeitung vom 28.1.2017